Entwicklung der Weltbevölkerung, Geburten und Sterberate, Familienplanung

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Buch:Durchblick 5 seite 30-33


FAMILIENPLANUNG: ist die Planung wie viele Kinder und zu welchem Zeitpunkt man haben will. Hierzu gehören unter anderem neben der grundsätzlichen Übereinstimmung der Einstellungen beider Partner die persönlichen Ziele, Wertevorstellungen, Wünsche, die berufliche Karriere, Möglichkeiten der Kinderbetreuung und die Lebensplanung im Allgemeinen. Aber auch die objektive und subjektive persönliche Reife sowie das soziale Umfeld sind wichtige Faktoren, die bei der Familienplanung eine Rolle spielen.

Familienplanung bedeutet Trennung von Sexualität und Fortpflanzung, die durch Empfängnissverhütung ermöglicht wurden. Besonders durch die ca 1965 eingeführte Babypille sank die Geburtenrate ab Mitte der 70-er Jahre erheblich.


Nach dem 2.Weltkrieg in den 50-er Jahren gab es einen großen Baby-boom, hervorgerufen durch das Wirtschaftswunder(auch Marshall-Plan) und die Brvölkerung stieg von 1950(5 Millionen) bis 1970(7Millionen) um 2 Millionen an.


GEBURTENRATE: In den Industriestaaten sinken die Geburtenraten, da Statistiken Beweisen, je gebildteter und wohlhabender die Frauen sind, desto weniger Kinder haben sie. Geburtenraten hängen von vielen Faktoren ab:Kriege,Wirtschaftliche Situation,Einkommen Bidungsgrad der Eltern.....


STERBERATE: sinkt wegen der guten medizinischen Versorgung. in den Industrie staaten ist die Bevölkerung deswegen überaltert (die alten sterben nicht) in den Entwicklungsländern führte die verringerung der Sterberate zu einem explosiven Bevölkerungswachstum(sterberate sinkt-geburtenrate bleibt hoch) im moment steigt die Sterberate wider etwas wegen Aids und die Geburtenrate sinkt wegen besserere Ausbildung und verbreitung von Verhütungsmitteln.


In den meisten Entwicklungsländern – insbesondere in den afrikanischen und südostasiatischen Staaten – wird unter Familienplanung in der Regel der Versuch verstanden, das z. T. explosionsartige Bevölkerungswachstum auf ein normales Maß zu beschränken. In diesem Fall spricht man auch von Geburtenregelung bzw. Geburtenkontrolle. In vielen dieser Länder gilt eine hohe Kinderzahl als Garant für eine sichere individuelle Altersversorgung.(was dort auch so ist!!)Zusammenhänge zwischen gesellschaftlicher Notwendigkeit, mittlerweile veralteten Vorstellungen und der dank einer verbesserter medizinischer Versorgung sinkenden Kindersterblichkeit werden oft nicht nachhaltig erkannt.


Als radikalstes Beispiel für staatlich reglementierte individuelle Familienplanung ist die Volksrepublik China – das bevölkerungsreichste Land der Erde – zu nennen. Hier wird versucht, die Zahl der Kinder pro Paar (Frau) auf ein Kind zu begrenzen, indem Familien mit mehr Kindern mit Repressalien zu rechnen haben.



Der wichtigste Faktor für den Verzicht auf Kinder aber ist der Wunsch nach einer Karriere. So hatten in Westdeutschland 43% aller 37-jährigen Frauen mit Universitäts- oder Fachhochschulabschluss, 33% der 37-jährigen Frauen mit Abitur, 28% der 37-jährigen Frauen mit mittlerer Reife und nur 25% der 37-jährigen Frauen mit Hauptschulabschluss kein Kind im Haushalt.[1] Besonders eine wissenschaftliche Karriere ist schwer mit Nachwuchs zu vereinbaren. Wie eine Studie des HDZ Dortmund beweist, im Jahr 2004 hatten 78% der Wissenschaftlerinnen und 71% der Wissenschaftler, die vom HDZ untersucht wurden, keine Kinder [2].


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