Hochwasserkatastrope 2009

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Inhaltsverzeichnis

Nordbayerischen Nachrichten vom 12. September 2009

NN-Bericht .


Traduction de l’article de presse paru le 12 septembre 2009 dans les « Nouvelles de la Bavière du Nord »

Emus par la catastrophe des pluies di-luviennes en Afrique

Le Rotary Club verse 3.500 Euro sur le compte d’aide de la Ville pour Kaya au Burkina Faso

HERZOGENAURACH (-eke) —

Le Club Rotary d’Herzogenaurach a réagi aussitôt en apprenant que des pluies diluviennes, les pires depuis 90 ans, s’étaient abattues sur le Burkina Faso, en Afrique, causant déjà la mort de plus de 30 personnes. Conformément à la décision des Rotariens, le Président, Jürgen Bauer, a en effet remis 3.500,00 Euro au maire, German Hacker. Cette somme est déposée sur le compte de la Ville baptisé « Inondation Kaya » sur lequel les dons d’autres personnes sont également récoltés, la somme totale s’élevant actuellement à 4.000,00 Euro. Le maire remercia les Rotariens pour ce « montant important. » Il indiqua que la Ville de Kaya n’avait pas de décès à déplorer, que dans la capitale Ouagadougou des centaines de gens étaient sans abris. Il ajouta que le Père Jean-Désiré Sawadogo était arrivé à Kaya depuis quelques jours permettant d’obtenir un supplément d’informations. Selon le maire, chaque opération de virement est transparente et est accompagnée d’un compte-rendu. Le président du Club Rotary, Jürgen Bauer, signala que les entreprises d’Herzogenaurach pourraient, elles aussi, peut-être se sentir concernées par cet appel aux dons. Depuis la fondation du Service-Club Rotary à Herzogenaurach en 2000, ses membres s’engagent pour les jeunes gens et les défavorisés. Depuis plusieurs années, les Rotariens financent un projet à l’école secondaire au brevet élémentaire (Hauptschule) où les élèves reçoivent des cours de soutien et suivent un entraînement afin d’obtenir un diplôme et une place de formation professionnelle. En outre, les Rotariens soutiennent l’action des « Restaurants du Cœur » appelée « La Table » en Allemagne. Ils mettent également des dons à disposition pour un projet international de Rotary nommé « Polio Plus » dans le but de combattre la poliomyélite dans le monde entier. Le club finance ces projets par le biais de ses propres manifestations et actions comme prochainement la soirée « 33 et plus » à la Salle des Associations ou bien le traditionnel concert de Jazz de bienfaisance à la Maison du Meuble Fis-cher se déroulant en octobre ou encore grâce au stand du club tenu sur le Marché de Noël. Le numéro de compte pour les dons à cause des inondations est le suivant

Sparkasse Erlangen, BLZ 763 500 00, Konto 46 246,
Traduction: Rosa Abel, Mairie d'Herzogenaurach

Pressemitteilung der Stadt Herzogenaurach

Montag, 7. September 2009 Spendenaufruf

Kaya - Bevölkerung in Not - Starke Regenfälle


In der Nacht vom 30. August 2009 hat Herzogenaurachs afrikanische Partnerstadt Kaya unter flutartigen Regenfällen (127 mm) stark gelitten. Dies teilte Bürgermeister Mahama Bélemviré seinem Herzogenauracher Amtskollegen Dr. German Hacker gestern Abend per E-Mail mit.

Mehr als 600 Menschen sind binnen weniger Stunden obdach- und mittellos geworden. Die in Not geratene Bevölkerung wird bis zum Schulbeginn in Schulgebäuden, später in Zelten untergebracht, bevor ihre Häuser wiederaufgebaut sind. Der Dauerregen, der nach der Flut ansetzte, verzögert jedoch die Wiederaufbaumaßnahmen. Laut Kayas Bürgermeister Bélemviré hat der Regen nur Sachschäden angerichtet, diese vor allem im Stadtkern. Der Getreideanbau blieb bisher verschont. Mit Epidemien sei zurzeit noch nicht zu rechnen. Die Opfer dieser im Lande seit 90 Jahren stärksten Regenfälle benötigen im Moment vor allem Lebensmittel und Decken, da sie ihr ganzes Hab und Gut verloren haben.

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Herzogenaurach werden um ihre Unterstützung für die Bevölkerung von Kaya gebeten.

Spenden können Sie ab sofort unter

Kontonummer: 46 246
Sparkasse Erlangen
BLZ: 763 500 00
Stichwort: „Hochwasser Kaya 2009“


Andere Spendenmöglichkeiten bietet das Bündnis von Hilfsorganisationen "Aktion Deutschland hilft"(Spendenkonto: 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00 Spendenhotline: 0900 55 10 20 30)


Amtsblatt der Stadt Herzogenaurach, Seite 3

http://www.herzogenaurach.de/Buerger/Online_Archiv/abl.pdf

Bericht von Kathrin Rohde aus Ouagadougou

Bis in den Kühlschrank hatten wir dreckigsten afrikanischen Modder. 6 Leute brachten den ganzen Tag bis abends um 20.00 damit zu wenigstens den gröbsten Unrat im Haus zu beseitigen.

Hoffentlich werde ich nicht krank, offiziell darf man als Weißer hier nie mit Wasser in Berührung kommen, und ich watete den ganzen Tag bis zur Hüfte darin herum.

Trotz der vielen helfenden Militärs und Feuerwehr in unserem Viertel waren die besten Helfer die Reiter:

sie stoben bis über die Pferdeschultern im Wasser überallhin und holten die kleinen Kinder aus den Lehmhütten, die vor unseren Augen schmolzen. Das Elend ist groß bei uns. Fast alle Brücken sind zusammengebrochen,in bestimmte Stadtteile konnte man nur mit 40 km Umweg fahren. DAs Eletrowerlk liegt unter Wasser, darum ist huete abend die gesamte Straßenbeleuchtung in Ouagadougou ausgeschaltet, weil die Lichtmasten Masse haben (ein Paradies für Diebe heute nacht).

Beschweren dürfen wir uns selber aber nicht. Es gibt viele Tote und Verletzte, eben komme ich aus dem CDG-Kinderkrankenhaus (was nicht so einfach war: in meinem Auto stand der Matsch bis zu den Sitzen hoch. Als wir den ausgeräumt hatten und ich losfuhr flossen aus dem Motor bestimmt 20 Liter Wasser über meine Beine!). Da das städtische Krankenhaus Yalgado komplett unter Wasser steht wurden alle Kinder ins CDG evakuiert - in Windeseile fuhr ich hin weil das Schlimmste schon ahnte, innerhalb von anderthalb Stunden war ich 200.000 CFA (so 300.- Euro) los, Gerolf, dankeschön! Du bist ein Held!

Viele Kinder sind verletzt, die meisten waren von zusammenbrechenden Mauern getroffen. Etliche alte Leute sind ertrunken weil sie in die Kanäle fielen und nicht schwimmen konnten.

Lieber Gott, wir wußten nicht wie schlimm es kommen kann, niemand, auch die alten Leute, kann sich an so einen Regen erinnern! Nun glauben wir langsam an die Klimaveränderung! Wir werden uns Sandsäcke anschaffen müssen.

John, Saoura geht es gut, das Haus steht.

Nun bin ich sehr müde. Gott sei Dank geht der Strom wieder. Es grüßt Euch Eure Katrin


Spendenkonto:

Unsere Bankverbindung lautet:
Fördesprakasse
Konto 5785
BLZ: 21050170


Spendenaufruf der burkinischen Botschaft aus Berlin

Hilfe für die Opfer der Überschwemmungskatastrophe in Burkina Faso


In Ouagadougou, die Hauptstadt von Burkina Faso, fielen am 1. September 2009 innerhalb von 10 Stunden 330mm Regen. So viel wie normalerweise im ganzen Land in einem Zeitraum von drei Monaten. Straßen und Wege wurden teils hüfthoch überflutet und in Flüsse verwandelt. Autos und Mopeds wurden fortgespült und die Menschen wateten mit ihren Habseligkeiten auf dem Kopf durch die Fluten. Die einfachen Lehmhäuser der Ärmsten hielten den Wassermassen nicht stand und stürzten ein. Acht Menschen starben, 24000 Häuser wurden zerstört und 150.000 Menschen wurden obdachlos. Besonders schwer betroffen sind die Stadtviertel rund um die drei großen Staudämme, die über die Ufer traten. Ein Damm brach, wodurch das Krankenhaus Yalgado Ouedraogo evakuiert werden musste, da das Wasser einen Meter hoch in den Räumen stand. Nahrungsvorräte wurden zerstört. Hierzu zählt neben Reis und Mais auch Trockenmilch für die Zubereitung von Babynahrung. Die Menschen sind momentan in Schulen, Kirchen und Moscheen untergebracht. Die Familien haben alles verloren, besonders schwierig ist die Situation für Kinder. Es fehlt am Nötigsten wie Nahrungsmittel, Decken, Medikamente, Moskitonetze und Kleidung. Das Risiko von Epidemien wie Cholera ist hoch, da das Leitungswasser durch die Fluten verunreinigt wurde. Die Menschen stehen jetzt an den städtischen Brunnen Schlange. Diese Katastrophe, die Ouagadougou und andere Teile von Burkina Faso zurzeit erlebt erfordert dringliche Hilfe. Aus diesem Grund rufen alle Vereine, die sich in Burkina Faso engagieren in Partnerschaft mit dem Botschafter von Burkina Faso SEH Xavier Niodogo, zu Spenden auf. Wir bitten sowohl um finanzielle Hilfe, als auch um Sachspenden. Besonders dringend benötigt werden Kleidung (v.a. für Kinder), Medikamente, Decken, Moskitonetze, Matratzen und Babynahrung. Die Gewährleistung über die sachgemäße Verteilung der Spenden übernimmt der Botschafter von Burkina Faso in Deutschland SEH Xavier Niodogo.


Bankverbindung für Spenden:

ab dem 09.September 2009

Kontonummer: 0690065

BLZ: 100 700 00

Deutsche Bank Berlin

Kontobezeichnung: Botschaft von Burkina Faso

Spendenkonto Überflutungen in Burkina Faso


Pressespiegel

Hochwasserhilfe kam in Kaya gut an

Spenden Insgesamt 12 400 Euro wurden aus Herzogenaurach mit zwei Zahlungen in die Partnerstadt Kaya überwiesen. Das Geld wird für Lebensmittel, Geräte und Schulmaterialien verwendet
[04.02.10]


Weitere Meldungen

Burkina Faso: Rift-Tal-Fieber-Fälle

Meldung: 05.09.2009

Nach UN-Angaben sind in Burkina Faso Rift-Tal-Fieber-Fälle gemeldet. Durch heftige Überschwemmungen, in deren Verlauf mehr als 150.000 Einwohner, hauptsächlich in Ouagadougou, aus ihren Häusern flüchten mussten, wurde die Verbreitung der Überträgermücken begünstigt.
Rift-Valley-Fieber
Das Virus (Phlebovirus, Unterordnung Bunyaviren) führt zu Abgängen bei trächtigem Vieh und zu hohen Mortalitätsraten bei Neugeborenen.
Das Virus hat wahrscheinlich in den 70er Jahren die Sahara nordwärts überwunden und ist seit 2000/2001 auch im Jemen und in Saudi-Arabien zu finden.
In Anbetracht der auch in Ägypten chronisch leeren Kassen zeigt die Zahl von nahezu 6.000.000 geimpften Wiederkäuern 2001, wie ernst das Problem genommen wird (und genommen werden muss).
Da es keine Impfung für den Menschen gibt, steht die Expositionsprophylaxe an erster Stelle der vorbeugenden Maßnahmen.
mehr Informationen zu Rift-Valley-Fieber [[1]]
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