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Integrationsbestrebungen nach dem 2. Weltkrieg - Nachkriegsordung, OEEC-OECD, Europarat, Marshallplan, RGW - burkina.at

Integrationsbestrebungen nach dem 2. Weltkrieg - Nachkriegsordung, OEEC-OECD, Europarat, Marshallplan, RGW

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Inhaltsverzeichnis

Nachkriegsordnung

Nach dem Ende des II. Weltkrieges wurde Europa von den Siegermächten in sog. Besatzungszonen aufgeteilt. Österreich wurde in 4 Zonen aufgeteilt. Osten: Russen, Süden: Engländer, Westen: Franzosen, Norden: Amerikaner; die Bundeshaupttstadt Wien wurde nochmal unterteilt und der I. Bezirk gemeinsam verwaltet.

Besatzungszonen
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Besatzungszonen

Die Großmächte Deutschland, Frankreich and Großbritanien verloren an weltpolitischer Macht und Bedeutung. Die USA und die Sowjetunion stiegen zu den einzigen 2 Supermächten auf (schon zur Besatzungszeit treten Spannungen zwischen den beiden Ländern auf)

Es Kommt zur Zweiteilung Europas in West und Ost

Bsp. Zweiteilung Berlins in Deutschlands BRD und DDR


Ebene 2 Überschrift

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Kursiver TextFetter Text== Europarat == =erster Schritt in Richtung pol. Einigung Europas

Gründung 1949, Sitz in Straßburg.


Ziel: Der Europarat ist ein Forum für Debatten über allgemeine europäische Fragen. In seinem Rahmen werden zwischenstaatliche, völkerrechtliche Abkommen (Europarats-Konventionen, etwa die EMRK) mit dem Ziel abgeschlossen, das gemeinsame Erbe zu bewahren und wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu fördern.

Seit 1993 widmet sich der Europarat verstärkt der Wahrung der demokratischen Sicherheit. Dazu zählt insbesondere:

  • der Einsatz für die Menschenrechte

Der Gerichtshof für Menschenrechte ist ein wichtiges Organ des Europarates!

  • die Sicherung demokratischer Grundsätze sowie
  • rechtsstaatliche Grundprinzipien

Gründungsmitglieder: Belgien, Dänemark, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Schweden und dem Vereinigten Königreich durch den Londoner Zehnmächtepakt in London gegründet. Bereits 1946 hatte sich der britische Oppositionsführer Winston Churchill für eine Art „Vereinigte Staaten von Europa“ ausgesprochen. Richard Coudenhove-Kalergi (Ö) hatte schon in den 20ern eine ähnliche Idee. Als Vorbild sah er die Schweiz und die USA.

OEEC-OECD

OEEC: Organisation für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wirtschaft, oder kurz Europäischer Wirtschaftsrat. Die OEEC wurde 1948 zur Koordinierung des Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg gegründet. 1961 wurde die OEEC in die OECD überführt. Es gab eine Beschränkung auf Europa.

OECD:( Organization for Economic Cooperation and Development) Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Die OECD setzt die Arbeit der OEEC fort. Die Beschränkung auf Europa wurde aufgehoben. Entsprechend traten Australien, Finnland, Japan, Kanada, Neuseeland und die USA bei.

Ziel der OECD ist die Förderung der technischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung in den Mitgliedsländern zur Ausweitung des Welthandels.

OECD
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OECD

Funktion Die OECD wird auch als die Organisation der Staaten der Ersten Welt bezeichnet. Fast alle der 30 Mitgliedstaaten sind Industrieländer. (Stand 01/2005)

Satzungsgemäße Ziele der OECD sind

  • zu einer optimalen Wirtschaftsentwicklung und einem steigenden Lebensstandard in ihren Mitgliedstaaten beizutragen,
  • in ihren Mitgliedsländern und den Entwicklungsländern das Wirtschaftswachstum zu fördern,
  • eine Ausweitung des Welthandels zu begünstigen.

Diese sehr allgemeine Zielsetzung erlaubt es ihr, sehr flexibel auf neue Fragen zu reagieren.

Marshallplan

Der Marshallplan, offiziell European Recovery Program (ERP) genannt, war das wichtigste wirtschaftliche Wiederaufbauprogramm der USA, das nach dem Zweiten Weltkrieg dem zerstörten Westeuropa (=Deutschland, Italien, Österreich) zugute kam.

Hilfeleistungen:

  • Kredite
  • Rohstoffe
  • Lebensmittel
  • Waren

Viele deutsche Wirtschaftszweige, besonders Kohlebergbau und Energiewirtschaft, erhielten dadurch wichtige Wachstumsimpulse.

Das Programm wurde am 16. April 1948 von dem amerikanischen Außenminister George C. Marshall beschlossen und sollte 4 Jahre dauern. Vorraussetzung für die Gewährung der Hilfe war die Bildung des Ausschusses für europäische Zusammenarbeit (OEEC). Im gesamten Zeitraum (1948 - 1952) leistete die USA den bedürftigen Staaten der Organisation for European Economic Co-operation (OEEC) Hilfen im Wert von insgesamt 13,1 Milliarden Dollar — (2007 = ca. 76 Mrd €).

Ziel des Marschallplans war auch eine Ausbreitung des Kommunismus zu verhindern. Einzige Voraussetzung für die Realisierung dieses sogenannten Marshallplans war, dass sich die europäischen Länder auf einen gemeinsamen Wirtschaftsplan einigen (--> finanzielle Hilfe nur für die Staaten die zu Demokratie, Marktwirtschaft und wirt. Zusammenarbeit bereit waren). An der Marshallplan-Konferenz im Juli 1947 in Paris nehmen 16 europäische Staaten teil. Die ebenfalls eingeladenen osteuropäischen Länder müssen ihre Teilnahme jedoch unter dem Druck der UdSSR absagen.

Nach dem Österreich von den Alliierten als Opfer anerkannt wurde, profetierte es extrem viel vom Marshallplan. Österreich bekam den zweithöchsten pro-Kopf-Betrag aller Staaten nach Norwegen. --> diese Finanzhilfe wurde uns zur Gänze geschenkt (nur sehr wenigen Staaten).

Die von der Sowjetunion besetzten Staaten (DDR, Polen, Ungarn,...)nahmen am Plan nicht teil(wegen Druck der UdSSR) Fragen:

  • Hat die USA vom Marshallplan profitiert und wie?

Antwort: Nach dem 2.Weltkrieg begann der "kalte Krieg", die Auseinandersetzung zwischen den USA und der UdSSR.Beide versuchten mit allen Mitteln Einfluss zu bekommen. Hierbei half der Marshallplan auch den USA: "Dankbarkeit" verstärkte die Bindung an die USA und eine erholte Wirtschaft liess Europa wieder US amerikanische Waren kaufen, was wiederum der amerikanischen Wirtschaft half.

  • Taucht heutzutage auf der Welt ein ähliches Konzept wie jenes vom Marshallplan auf?

RGW

Als Antwort auf den amerikanischen Marshallplan gründen die UdSSR, Polen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und die Tschechoslowakei am 25. Januar 1949 den Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW). Die DDR wird im September 1950 Vollmitglied.

Ziele:

  • Durch Koordinierung der nationalen Wirtschaftspläne und arbeitsteilige Produktion will der RGW zu Fortschritt und Wohlstand der Mitgliedsländer beitragen
  • Im Gegensatz zur EWG(europ. wirt. gemeinschaft) streben die RGW-Staaten aber keinen wirtschaftlichen Zusammenschluß an.

-->Der Versuch des sowjetischen Regierungs- und Parteichefs Nikita S. Chruschtschow, eine überstaatliche Wirtschaftsplanung einzuführen, scheitert 1962.

60er: Beitritt der Mongolischen Volksrepublik, Kuba und Vietnam (Ausdehnung der RGW über Europa hinaus) Die Staaten des RGW sind vor allem auf Rohstoffe aus der UdSSR angewiesen, im Gegenzug liefern sie Konsumgüter und Maschinen. Die Produktions- und Liefermengen werden dabei allein von Moskau bestimmt. Die RGW-Länder richten ihren Warenaustausch aufeinander aus. So verdreifacht sich etwa zwischen 1950 und 1955 der Außenhandel der DDR mit dem RGW. Das höchste Organ des RGW ist die Ratstagung der Ministerpräsidenten, die satzungsgemäß mindestens einmal im Jahr stattfindet. Wenigstens alle zwei Monate kommen die stellvertretenden Regierungschefs zu einer Sitzung des Exekutivkomitees zusammen. Das Exekutivkomitee, dem das Sekretariat des RGW für die Verwaltungsarbeit unterstellt ist, koordiniert die nationalen Wirtschaftspläne. Der politische Kurs des RGW wird jedoch faktisch durch die Gipfelkonferenzen der Partei- und Regierungschefs bestimmt, die in der Satzung des RGW allerdings nicht vorgesehen sind.


Links:

Die OECD erweist Indien die Ehre

Verpasste Chancen

Europäischer Appell gegen die Todesstrafe

Beginn der europäischen Integration nach 1945

Persönliche Werkzeuge