Vergleich der Wirtschaftssysteme (Vor- und Nachteile)

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Vergleich

Welche Probleme die freie Marktwirtschaft mit sich bringt wurde im 19. Jahrhundert gesehen. In der freien Marktwirtschaft sind freie Entscheidungen der Wirtschaftssubjekte maßgebend. Der Staat hat keinen Einfluss auf das Wirtschaftsgeschehen. Der Markt regelt über Angebot und Nachfrage die Wirtschaft. Das klang soweit ja sehr verlockend, weil sich die Wirtschaft selbst organisieren konnte.

Doch es gab Probleme, beispielsweise durch Unternehmer, die sich dem Wettbewerb nicht stellen wollen und die Konkurrenz ausschalten wollen. So entstanden Monopole. Um solche Probleme zu verhindern, erhielt der Staat die Aufgabe, den gesetzten Ordnungsrahmen zu kontrollieren und beispielsweise die Entstehung von Kartellen zu verhindern.

Darüber hinaus erhielt er die Aufgabe, im Sinne des Grundgesetzes verankerten Sozialstaatsprinzips für den sozialen Ausgleich Sorge zu tragen. Dadurch entsteht ein gewissen Problem, denn der Wert „sozial“ steht für das Eingreifen des Staates in das Wirtschaftsgeschehen.


Marktwirtschaft heißt jedoch, wie schon erwähnt, dass der Staat nicht eingreift. Es stellt sich nun die Frage, wie der Staat eingreift und ob dies sinnvoll ist. Der Staat soll den Bürger vor unversicherbaren Risiken schützen.

Dazu gehören zum Beispiel Krankheit, Behinderung und Alter. Menschengruppen die von solchen Problemen betroffen sind, können am Wirtschaftsgeschehen nicht mehr teilnehmen. Nach dem Prinzip der freien Marktwirtschaft wäre ihre Existenz gefährdet. Deswegen wurde in Deutschland das Sozialsystem eingeführt. Der Grundsatz des Sozialen ist auch im Grundgesetz verankert (keineswegs jedoch die Soziale Marktwirtschaft).

Mit der Hilfe dieses Systems sollen solche Menschengruppen also vor diesen Risiken verschont bleiben.

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