Was sind Produktionsfaktoren?
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Unter Produktionsfaktoren versteht man alle Mittel und Leistungen, die zur Produktion eines gewissen Gutes beitragen. Man kann sie auch als input und outputfaktoren bezeichnen. Ein Inputfaktor ist der Einsatz von Leistungen, um ein Produkt herzustellen, und ein Outputfaktor das Produktergebnis. Produktionsfaktoren können materielle und nicht materielle Leistungen sein. Insbesondere seit Adam Smith (der Begründer der klassischen Volkswirtschaftslehre) sind die Faktoren Arbeit, Kapital und Boden damit gemeint. Seit kurzem wird auch Wissen als Produktionsfaktor angesehen. BODEN: Ursprünglich meinte man damit hauptsächlich Ackerboden. Inzwischen dient Boden auch als Fundort für Rohstoffe (vorallem Kohle und Erdöl) und als Standort für Betriebe in der Industrie. ARBEIT: Träger des Faktors Arbeit ist der Mensch. Die Produktion aller Güter beginnt zwar bei den Stoffen der Natur, jedoch bietet die Natur keine fertigen Güter, sie bietet nur Rohstoffe bzw Energiequellen, aus denen der Mensch erst gewinnen muss. Dafür muss er Arbeit aufwenden. Dieser Produktionsfaktor hat eine quantitative Seite (die Zahl der Arbeitskräfte) und eine qualitative Seite (der Ausbildungsstand der Arbeitskräfte). KAPITAL: kommt in zwei Formen vor: Sachkapital und Geldkapital. Das Sachkapital (auch Realkapital) sind produzierte Produktionsmittel, also z.B. Gebäude, Maschinen oder Werkzeuge. Das Geldkapital sind Tauschmittel (eben Geld), die mittels Investitionen in Sachkapital umgewandelt werden können, bzw. für Konsumzwecke ausgegeben werden.
Alle Produktionsfaktoren hängen irgendwie zusammen. Die Bildung von Kapital kann beispielsweise die Produktivität der Arbeit erhöhen und umgekehrt.

