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Wirtschaftssektoren (primärer, sekundärer und tertiärer Sektor) - burkina.at

Wirtschaftssektoren (primärer, sekundärer und tertiärer Sektor)

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Statistik zu den Wirtaschaftssektoren
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Statistik zu den Wirtaschaftssektoren

Inhaltsverzeichnis

Wirtschaftssektoren

In der Wirtschaftswissenschaft werden Industrie und Gewerbe in Wirtschaftssektoren eingeteilt. Sie finden ihre Grundlage in der Drei-Sektoren-Hypothese .Die Volkswirtschaftslehre beschäftigt sich mit dem sich wandelnden Verhältnis von Arbeit, Gütern und Geld. Die Drei-Sektoren-Hypothese ist eine volkswirtschaftliche Theorie, welche die Volkswirtschaft in Produktionsgewinnung, Produktionsverarbeitung und Dienstleistung einteilt. Auffällig ist, dass sich der Schwerpunkt der wirtschaftlichen Tätigkeit zunächst vom primären Wirtschaftssektor (Produktionsgewinnung), auf den sekundären (Produktionsverarbeitung) und anschließend auf den tertiären Sektor (Dienstleistung) verlagert.

Primärer Sektor

Dieser Sektor wird auch Urproduktion genannt. Die Urproduktion liefert zumeist die Rohstoffe für ein Produkt. Zu diesem Sektor gehören z.B. Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei (Wasserkraft). In den meisten Ländern der dritten Welt ist der Anteil der Bevölkerung, der im primären Wirtschaftssektor arbeitet, wesentlich höher als in den Industrienationen. Also kann man an den Beschäftigten im primären Wirtschaftssektor den Entwicklungsstand eines Landes erkennen.

Sekundärer Sektor

Der Sekundärsektor umfasst das produzierende Gewerbe einer Volkswirtschaft, das heißt den Sektor, der für die Verarbeitung von Rohstoffen zuständig ist. Dazu zählen etwa das verarbeitende Gewerbe, die Industrie, das Handwerk, die Energiewirtschaft, die Energie- und Wasserversorgung aber nicht das Baugewerbe. Der Sekundärsektor wird auch Industrieller Sektor genannt. Charakteristisch für den Sektor ist die Weiterverarbeitung von Gütern aus dem Primärsektor.

Tertiärsektor

Der Tertiärsektor oder auch Dienstleistungssektor umfasst alle Unternehmen einer Volkswirtschaft, die Dienstleistungen erbringen. Ihm gehören unter anderem folgende Wirtschaftszweige an:

  • Handel, (z.B. Verkauf (BILLA-Kassiererin))
  • Verkehr, Logistik (z.B. Wiener Linien, Taxi)
  • Tourismus, Hotel- und Gaststättengewerbe
  • Kreditinstitute (z.B. Bank Austria,....)
  • Versicherungen (z.B. Allianz, Generali, Merkur.....)
  • Wohnungsvermietung (z.B. Brichard Immobilien)
  • Lehrende Berufe (Lehrer, Fahrlehrer,...)
  • sonstige Unternehmen oder freie Berufe, die Dienstleistungen erbringen
  • medizinische Versorgung (z.B. Arzt, Apotheker, Psychologe,...)
  • private Haushalte
  • öffentliche Haushalte, z. B. Staat, Gemeinden, Bundeswehr etc.

Charakteristisch für den Sektor ist die Produktion durch Einsatz von Arbeit (ich verkaufe meine Arbeitszeit), dadurch ist der Sektor personalintensiv.

Historische Entwicklung

Im Mittelalter war hauptsächlich der primäre Sektor ein Thema, der sekundäre Sektor war zwar vorhanden machte aber im Vergleich einen verschwindend kleinen Anteil aus. Durch die Industrielle Revolution gewann der sekundäre Sektor enorm an Bedeutung. Heutzutage ist der tertiäre Sektor, die Dienstleistungen der entscheidenste Wirtschaftssektor und der primäre Sektor macht nur noch ca. 5% aus.

Prognose

Die unselbständige Beschäftigung wächst in Österreich im Betrachtungszeitraum 2004 bis 2010. Triebfeder des Beschäftigungsanstiegs ist der Dienstleistungssektor (ohne Bauwirtschaft). Alleine 60% des Zuwachses gehen hierbei auf das Konto zweier Branchengruppen: Die unternehmensbezogenen Dienstleistungen (Dienstleistungen, die einem anderen Betrieb erbracht wird, z.B. Reinigung, IT-Beratung, Coaching, Werbung,...) und das Gesundheitswesen.

Der bereits in der Vergangenheit beobachtbare strukturelle Wandel wird somit auch in Zukunft anhalten. Beschäftigungsverlusten im Bergbau und verarbeitenden Gewerbe, ausgelöst durch Produktivitätsgewinne oder der Reduktion bzw. Verlagerung der Produktion, stehen Beschäftigungsgewinne im Dienstleistungsbereich gegenüber.

Primärer Sektor (Bergbau, Land- und Forstwirtschaft)

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